Mittwoch, 12. März | 21:00 Uhr
wegen Erkrankung verlegt auf:
Donnerstag 3. April | 21:00 Uhr
Die gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit.
Evtl. Restkarten an der Abendkasse.
Rücktausch von Karten bis 2.4. 2008 möglich
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| Kilians | Support: Escapehawaii | >>Myspace Hauptseite |
Kilians
Straight outta Dinslaken
Eintritt: >>Vorverkauf: € 10,- | >>Abendkasse: € 12,-
Die Kilians sind eine junge
Band aus Dinslaken, von denen alle, bis auf einen, Abitur haben, wie Thees
Uhlmann es immer wieder gerne erwähnt. Im Vorprogramm von Tomte spielend
verkauften sie ihre EP beachtliche 700 mal. Nach einigen Festivalkonzerten,
unter anderem auf dem Fest van Cleef (ihrem Label) mit Bands wie Kettcar,
Kante und Hansen Band, erschien im Herbst 2007 das Debütalbum "Kill
the Kilians" (07.09.2007) und erhielt jubelnde Kritiken.
Die ungeheuer junge, talentierte Band hat eine angemessene Balance zwischen
den wichtigen Extremen der Rockmusik gefunden hat: Sentimentalität,
Aufrichtigkeit und Langeweile. Sie singen auf Englisch und sind Autodidakten,
die für ihr Alter eine nahezu beängstigende Ebene von Professionalität
erreicht haben. Sie sind unerschrocken, unprätentiös, frei von
der üblichen Ironie und bereit, die nackte Wahrheit zu verkündigen
- roh und inspiriert. Sie spielen lässigen, treibenden Rock, der
international konkurrenzfähig ist.
Im Februar spielten die Kilians im Vorprogramm der Babyshambles. Kein
geringerer als Pete Doherty höchstpersönlich heuerte das Quintett
als Support an. Jetzt auf eigener Tour und im Merlin live zu hören!
Support:
Escapehawaii
Bernd Haas alias Escapehawaii aus dem kleinen fränkischen Hersbruck bei Nürnberg liebt alte Synthesizer. Der drückende Basssound eines Moog Prodigy schenkt ihm ein Gefühl audiophiler Zufriedenheit. Ebenso liebt er es, mit dem Gameboy und dem Cartridge LSDJ synthetische Beats und bleepende Melodien aus Nintendos Handheld zu schrauben. Beides kombiniert und gespickt mit den typischen 8bit-Klängen des Commodore 64 vermengt sich bei Escapehawaii zu treibenden Elektrosongs. Nennt ihn Acidrocker, Synthiemosher oder wie Ihr wollt, Escapehawaii kriegt sie alle.
Bandinfo Kilians
So sehen Jungsträume aus... gerade mal das Abi in der Tasche und schon als heißeste Rockband der Stunde gehandelt. Man wohnt in der tiefsten Provinz, Dinslaken im Ruhrpott, spielt in der schäbigen Garage der Eltern auf halbfunktionierenden Instrumenten und ein halbes Jahr später steht man vor zweitausend tanzenden jungen Mädchen und Jungs auf der Bühne. So geschehen bei den Kilians , die quasi direkt aus dem Proberaum ins Vorprogramm von Tomte gestolpert sind.
Mittlerweile haben die fünf jungen Männer im Tourbus so einiges an Sprit verbraten. Waren mit Tomte, Sugarplum Fairy und The Cooper Temple Clause auf Tour und haben bei Rock am Ring / Rock im Park gespielt. Und mussten nicht, wie die Jahre zuvor, den billigen Rum in Tetra-Packs auf Festival schmuggeln. Gezeltet haben sie trotzdem.
Ihre erste EP „Fight The Start“ war schneller vergriffen als man nachpressen konnte, das Video dazu lief auf MTV und im Ruhrpott konnten sie kaum das Radio einschalten ohne sich selbst hören zu müssen. Und das alles bevor überhaupt ein Album erschienen ist. Wahnsinn. Echt jetzt.
Die Kilians sind eine ungeheuer junge, talentierte Band, die eine angemessene Balance zwischen den wichtigen Extremen der Rockmusik gefunden hat: Sentimentalität, Aufrichtigkeit und Langeweile. Sie singen auf Englisch und sind Autodidakten, die für ihr Alter eine nahezu beängstigende Ebene von Professionalität erreicht haben. Sie sind unerschrocken, unprätentiös, frei von der üblichen Ironie und bereit die nackte Wahrheit zu verkündigen - so roh und inspiriert, dass sie dich vor Begeisterung in die Hose machen lassen werden, während du gleichzeitig alle gängigen Hypes ausländischer Bands zum ersten Mal in Frage stellst.
Das erste Album des Dinslakener Quintetts wurde zwischen 2006 und 2007 von Swen Meyer (Kettcar, Tomte) und der Band selbst produziert. „Kill The Kilians“ ist ein von Adrenalin angetriebener „Headrush“ mit hochpräzisen, nahezu perfekten Popmelodien. Die Resultate sind bereits jetzt supergeschmeidig, sexy und aufregend, und tragen gleichzeitig das verlockende Versprechen in sich, dass noch Besseres kommen kann. Ein umwerfendes Album, das die Essenz der Vision und Philosophie seiner Erschaffer widerspiegelt. Man sagt, jeder intelligente Dummkopf könne Dinge größer, komplexer und gewaltiger machen, als sie sind. Aber es braucht einen Genius - und jede Menge Mut -, sich in die entgegen gesetzte Richtung zu bewegen.
Die Kilians mögen vielleicht ein kleines Alkoholproblem haben, andererseits ist es immer noch gesünder ein paar Biere mit deinen Freunden zu trinken, als besessen davon zu sein, limitierten Sneakers hinterher zu jagen. Weil es eben die einfachen, süßen Dinge sind, die letztendlich das wahre Leben ausmachen. Weil man eben nicht cool sein muss.
Bis dato, Herbst 2007, ist noch viel mehr passiert im Leben der Kilians. Sie sind in die deutschen Albumcharts eingestiegen, sind in den verschiedensten Radiocharts und auch in den Clubcharts geht alles mit den Kilians. Mittlerweile sind ihre eigenen Konzerte ausverkauft und jeden Tag im Gästebuch neue Einträge von Leuten, die die Kilians jetzt erst entdecken.
Und: die Kilians sind vom Radiosender Eins Live für die Eins Live Krone in der Kategorie bester Newcomer nominiert. Eine ganz besondere Ehre für die Kilians, haben sie die Verleihung in den letzten Jahren immer am Fernseher mitverfolgt. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.
Gerade im Moment sind die Jungs auf der Autobahn nach Berlin um ihr neues Video zu drehen. Dann geht es auch direkt weiter auf Tour. Zuerst wurden sie von Wir sind Helden eingeladen, fünf von deren Konzerten zu supporten, danach von Björn Dixgard, dem Sänger von Mando Diao, dessen Deutschland-Tour zu eröffnen. Da geht alles bei den Kilians. Wir sind sehr gespannt wo das alles noch hinführen soll. Puh, darauf erst mal ein Bier.
Presseinfo Escape Hawaii
Escapehawaii startete 2003 als Homerecordingprojekt. Bernd Haas aus dem kleinen fränkischen Hersbruck bei Nürnberg liebt alte Synthesizer. Der drückende Basssound eines Moog Prodigy schenkt ihm ein Gefühl audiophiler Zufriedenheit. Ebenso liebt er es, mit dem Gameboy und dem Cartridge LSDJ synthetische Beats und bleepende Melodien aus Nintendos Handheld zu schrauben. Beides kombiniert und gespickt mit den typischen 8bit-Klängen des Commodore 64 vermengt sich bei Escapehawaii zu treibenden Elektrosongs. Lieder, die danach klingen, als zögen Super Mario und Prinzessin Peach ihre Discoschuhe an, um Cooper und Bowser mit gezielten Dancemoves und Tritten in den Hintern so richtig das Fürchten zu lehren. Und das ganze geschieht so mit Masse, dass selbst John Travolta hektische Flecken bekäme und nicht glaube, dass ausnahmsweise die Musik ihm und nicht er der Musik die Show stiehlt. Ergänzt wird das durchweg von synthetischen Klangerzeugern produzierte Popalapop durch Bernds rocklastigen Gesang, dessen Melodien und Worte sich häufig in rhytmischen Sprechgesang verfangen und meckernd über das Musikbbizz, Trends und Zwangscoolness herziehen. „Hast du es gehört oder hab ich es gesagt? Bei deinem neuesten Trend wird an Ehrlichkeit gespart! Hast du es gehört oder ist es dir schon Leid, dein allerneuestes Indie-Highlight?“ Hier vereinen sich elektronische Aspekte mit einer vertrauten Punkattitüde und Gesten des Independentrocks. Und plötzlich verschwimmen Grenzen und Tellerränder erlauben Fernblick, denn man sieht sowohl bei eingeschworenen Indiekids als auch hartgesottenen Ravern die Hüften schwingen, zum mitreißenden Sound des Escapehawaii.
Nach der Veröffentlichung der „Is this a daily loop“ EP auf dem DIY-Label Babacuda Records kam damals verstärkt der Drang, die Songs live zu performen. Escapehawaii schleppt seitdem Commodore 64, Gameboy und seinen Korg-Synthie mit in diverse Clubs, um mit der überholten Technik und Mikrofon bewaffnet seine Ein-Mann-Show zu präsentieren. Dabei überzeugt der sympathische Große vor allem auf zwei Ebenen. Zum einen ist er der freundliche Kerl, mit dem man gern einen Konzertabend verbringt, zum anderen der energetische, seriöse Musiker, der im einen Moment noch konzentriert in sein Equipment vertieft ist und im nächsten Augenblick schon wieder deftige Wortsalven ins Publikum donnert. Denn so lächerlich es für einige auch klingen mag, mit einem Gameboy Songs zu basteln, Bernd Haas nimmt seine Musik sehr ernst. Dies manifestiert sich in mutigem Songwriting und beeindruckender Livepräsenz, bei der dieser irre Typ abspackt, als gäbe es keine Aftershowparty mehr. Nennt ihn Acidrocker, Synthiemosher oder wie Ihr wollt, denn das hier ist kein Spaß-Techno, Escapehawaii kriegt sie alle.
Diskografie:
1. Is this a daily loop? (EP) – Babacuda Rec.
2. The octaves are shaken (CD) – Bit Beat Rec.
3. Acid acid (Split CD) mit Bird Berlin - Musikfladen