Das NEUE HELDEN Festival vom 7. bis 16. März 2008

Samstag, 8. März | 21:00 Uhr

Support: Christian Rottler & Galakomplex
Klotz + Dabeler

Klotz + Dabeler

Literarischer Pop, Chanson und Glamrock

Eintritt: >>Vorverkauf: € 8,- | >>Abendkasse: € 10,-

Das gerade erschienene Debüt von Klotz & Dabeler hat das Zeug, es noch in so manche Jahresbestenliste zu schaffen. Almut Klotz (ex-Lassie Singers) und Christian Dabeler (u.a. Rocko Schamoni) legen mit

"Menschen an sich" ein überraschendes, ideenreiches und sehr lässiges Popalbum vor. Die Texte entstanden aus dem gemeinsam veröffentlichten Roman "Aus dem Leben des Manuel Zorn" und sind eher literarische Miniaturen denn klassische Songtexte. Eingebettet ist das Ganze in einen erfrischend vielseitigen Sound, der zwischen Lo-Fi, Chanson und Indie-Pop pendelt. Neben der vertrauten Stimme von Almut Klotz begeistert auch Christian Dabeler, der oft so lakonisch klingt, wie das sonst nur Tilman Rossmy kann. Was will man mehr?

Die ausgiebige Deutschland-Tour ...sei hiermit schwerstens empfohlen. (Popfrontal.de, 11/2007)
"Große Gesellschaftspanoramen in manchmal kammermusikalischer, manchmal auch einfach Lo Fi-Ästhetik" (Spex 10/2007)

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Support:

Christian Rottler & Galakomplex

Galakomplex, Goldberg, 3farbenschwarz, er macht Hörspiele und er hat die schärfste Website unterm Firmament: Christian Rottler. Die Lieder des Stuttgarters, den es zum Studieren nach Weimar gezogen hat, spüren der Unruhe nach, die Suchen ermöglicht und… "Clip by Clip"… zum Finden führen kann … "das funktionierende Leben und der Autopilot" …"Ich weiß es nicht genau, aber ja ich glaube schon"…
Das Wort "Postmoderne" schallt von den Häuserwänden, denn die Zeichenhaftigkeit und der gepflegte Umgang mit Zitaten tragen Rottlers handgemachte Gitarrenmusik, die immer wieder fast archäologisch das Problem des Zwischenmenschlichen und die daraus resultierende Selbstisolation des Individuums freilegt.
Es sind popunübliche Träume: Der Unruhe ist es unter der Haut zu flach, an den Nieren zu tief. Aus einem Dickicht von Verweisen lässt sich der Autor herausschälen, der das Persönliche, das “vis à vis” mit dem Zuhörer nicht scheut, ja geradezu provoziert.

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extrem aktuell: Christian Rottler auf MOTOR fm

 

Pressestimmen zu Klotz + Dabeler

Spex 10/2007
Lange wurde um dieses Duo spekuliert. Lange vorher schon haben beide Musik gemacht, Almut Klotz mit den Lassie Singers und dem Popchor Berlin; Reverend Ch. Dabeler als Keyboarder bei Rocko Schamoni oder Universal González. Zuerst wollten sie sich Europa nennen, dann kursierten erste Songs, der Hit von diesen Stücken hat bis heute überlebt und eröffnet »Menschen an sich«. Der Hit heißt »Hunger«, handelt von Hunger und lässt ansonsten viel Bedeutungsräume offen stehen. Singer/Songwriterpop, so catchy wie er nur klingen kann, und mit den Beats vom billigen Casio, den grotesken Synthie-Sounds und einer zuckenden Gitarre sind die stets heraus klingenden Mittel der Wahl bereits auf die Fahnen geschrieben.

Große Gesellschaftspanoramen in manchmal kammermusikalischer, manchmal auch einfach Lo Fi-Ästhetik entwerfen die beiden kollaborierenden Lebensabschnittspartner Klotz+Dabeler. Vielleicht haben sie letztendlich diesen Namen gewählt, um einfach dieses Duomäßige zu betonen - schließlich haben sie ja im Ventil Verlag bereits einen Roman namens »Aus dem Leben des Manuel Zorn« veröffentlicht. Dessen Hardboiled-Fiktion der Berlinerin und des Hamburgers wird allerdings bereits durch die Songtexte in mildere Sprachgegenden überführt. Lediglich die gut verrauchte Bass-Stimme von Reverend Ch. Dabeler ist einmal - in »Bitte bleiben« - zu hören, wie sie einen Durchdrehenden sprechen lässt, dem man dann auch wirklich alles zutrauen würde. Ansonsten lässt sich ein Song wie »Wuthering Heights« (nein, keine Coverversion) hören wie eine Fortsetzung des Lassie Singers-Songs »Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs« mehr als 15 Jahre später, und »Das Personal« bedient sich einfacher Stereotype gesellschaftlicher Positionen, um den sozialen Revolutionsstau dieser Tage festzuhalten. Das Outro schließlich ist Dabeler+Klotz so sehr gelungen in seinem zeitauflösenden Arrangement von Gesangs-Aahs und einigen Akustikgitarren-Saiten, dass es hier an vorletzter Stelle steht. Damit alle zuhören.


Popfrontal.de (09.11.2007):
Klotz & Dabeler: Menschen an sich - Schrammelige Fluffigkeit
Eines muss an dieser Stelle mal voran geschickt werden: Das Hamburger Label ZickZack beglückt uns dieses Jahr mit ganz vorzüglichen Veröffentlichungen. Nicht nur der jüngste Jens Friebe-Output war sehr ordentlich, auch das Album der Leipziger Elektro-Popper von Brockdorff Klang Labor zeugte vom feinen Gespür der Label-Macher um Alfred Hilsberg. Das gerade erschienene Debüt von Klotz & Dabeler hat ebenfalls das Zeug, es noch in so manche Jahresbestenliste zu schaffen. Almut Klotz (ex-Lassie Singers) und Christian Dabeler (u.a. Rocko Schamoni) legen mit "Menschen an sich" ein überraschendes, ideenreiches und sehr lässiges Popalbum vor. Die Texte entstanden aus dem gemeinsam veröffentlichten Roman "Aus dem Leben des Manuel Zorn" und sind eher literarische Miniaturen denn klassische Songtexte. Eingebettet ist das Ganze in einen erfrischend vielseitigen Sound, der zwischen Lo-Fi, Chanson und Indie-Pop pendelt. Dabei zitieren die beiden stilsicher die richtigen Vorbilder und lassen auch schonmal die eigene Vergangenheit durchklingen. Der Opener "Hunger" etwa hätte in seiner schrammeligen Fluffigkeit auch gut auf eine Lassie Singers-Platte gepasst. Neben der vertrauten Stimme von Almut Klotz begeistert auch Christian Dabeler, der oft so lakonisch klingt, wie das sonst nur Tilman Rossmy kann. Was will man mehr? Die ausgiebige Deutschland-Tour hat gerade begonnen und sei hiermit schwerstens empfohlen. (cw)