Samstag, 8. März | 21:00 Uhr
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| Support: Christian Rottler & Galakomplex | ||
| Klotz + Dabeler |
Klotz + Dabeler
Literarischer Pop, Chanson und Glamrock
Eintritt: >>Vorverkauf: € 8,- | >>Abendkasse: € 10,-
Das gerade erschienene Debüt von Klotz & Dabeler hat das Zeug, es noch in so manche Jahresbestenliste zu schaffen. Almut Klotz (ex-Lassie Singers) und Christian Dabeler (u.a. Rocko Schamoni) legen mit
"Menschen an sich" ein überraschendes, ideenreiches und sehr lässiges Popalbum vor. Die Texte entstanden aus dem gemeinsam veröffentlichten Roman "Aus dem Leben des Manuel Zorn" und sind eher literarische Miniaturen denn klassische Songtexte. Eingebettet ist das Ganze in einen erfrischend vielseitigen Sound, der zwischen Lo-Fi, Chanson und Indie-Pop pendelt. Neben der vertrauten Stimme von Almut Klotz begeistert auch Christian Dabeler, der oft so lakonisch klingt, wie das sonst nur Tilman Rossmy kann. Was will man mehr?
Die ausgiebige Deutschland-Tour
...sei hiermit schwerstens empfohlen. (Popfrontal.de, 11/2007)
"Große Gesellschaftspanoramen in manchmal kammermusikalischer,
manchmal auch einfach Lo Fi-Ästhetik" (Spex 10/2007)
Support:
Christian Rottler & Galakomplex
Galakomplex, Goldberg, 3farbenschwarz,
er macht Hörspiele und er hat die schärfste Website unterm Firmament:
Christian Rottler. Die Lieder des Stuttgarters, den es zum Studieren nach
Weimar gezogen hat, spüren der Unruhe nach, die Suchen ermöglicht
und… "Clip by Clip"… zum Finden führen kann
… "das funktionierende Leben und der Autopilot" …"Ich
weiß es nicht genau, aber ja ich glaube schon"…
Das Wort "Postmoderne" schallt von den Häuserwänden,
denn die Zeichenhaftigkeit und der gepflegte Umgang mit Zitaten tragen
Rottlers handgemachte Gitarrenmusik, die immer wieder fast archäologisch
das Problem des Zwischenmenschlichen und die daraus resultierende Selbstisolation
des Individuums freilegt.
Es sind popunübliche Träume: Der Unruhe ist es unter der Haut
zu flach, an den Nieren zu tief. Aus einem Dickicht von Verweisen lässt
sich der Autor herausschälen, der das Persönliche, das “vis
à vis” mit dem Zuhörer nicht scheut, ja geradezu provoziert.
extrem aktuell: Christian Rottler auf MOTOR fm
Pressestimmen zu Klotz + Dabeler
Spex
10/2007
Lange wurde um dieses Duo spekuliert. Lange vorher schon haben beide Musik
gemacht, Almut Klotz mit den Lassie Singers und dem Popchor
Berlin; Reverend Ch. Dabeler als Keyboarder bei Rocko
Schamoni oder Universal González. Zuerst
wollten sie sich Europa nennen, dann kursierten erste Songs, der Hit von
diesen Stücken hat bis heute überlebt und eröffnet »Menschen
an sich«. Der Hit heißt »Hunger«, handelt von
Hunger und lässt ansonsten viel Bedeutungsräume offen stehen.
Singer/Songwriterpop, so catchy wie er nur klingen kann, und mit den Beats
vom billigen Casio, den grotesken Synthie-Sounds und einer zuckenden Gitarre
sind die stets heraus klingenden Mittel der Wahl bereits auf die Fahnen
geschrieben.
Große Gesellschaftspanoramen in manchmal kammermusikalischer, manchmal
auch einfach Lo Fi-Ästhetik entwerfen die beiden kollaborierenden
Lebensabschnittspartner Klotz+Dabeler. Vielleicht haben sie letztendlich
diesen Namen gewählt, um einfach dieses Duomäßige zu betonen
- schließlich haben sie ja im Ventil Verlag bereits einen Roman
namens »Aus dem Leben des Manuel Zorn« veröffentlicht.
Dessen Hardboiled-Fiktion der Berlinerin und des Hamburgers wird allerdings
bereits durch die Songtexte in mildere Sprachgegenden überführt.
Lediglich die gut verrauchte Bass-Stimme von Reverend Ch. Dabeler ist
einmal - in »Bitte bleiben« - zu hören, wie sie einen
Durchdrehenden sprechen lässt, dem man dann auch wirklich alles zutrauen
würde. Ansonsten lässt sich ein Song wie »Wuthering Heights«
(nein, keine Coverversion) hören wie eine Fortsetzung des Lassie
Singers-Songs »Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs« mehr
als 15 Jahre später, und »Das Personal« bedient sich
einfacher Stereotype gesellschaftlicher Positionen, um den sozialen Revolutionsstau
dieser Tage festzuhalten. Das Outro schließlich ist Dabeler+Klotz
so sehr gelungen in seinem zeitauflösenden Arrangement von Gesangs-Aahs
und einigen Akustikgitarren-Saiten, dass es hier an vorletzter Stelle
steht. Damit alle zuhören.
Popfrontal.de (09.11.2007):
Klotz & Dabeler: Menschen an sich - Schrammelige Fluffigkeit
Eines muss an dieser Stelle mal voran geschickt werden: Das Hamburger
Label ZickZack beglückt uns dieses Jahr mit ganz vorzüglichen
Veröffentlichungen. Nicht nur der jüngste Jens Friebe-Output
war sehr ordentlich, auch das Album der Leipziger Elektro-Popper von Brockdorff
Klang Labor zeugte vom feinen Gespür der Label-Macher um Alfred Hilsberg.
Das gerade erschienene Debüt von Klotz & Dabeler hat ebenfalls
das Zeug, es noch in so manche Jahresbestenliste zu schaffen. Almut Klotz
(ex-Lassie Singers) und Christian Dabeler (u.a. Rocko Schamoni) legen
mit "Menschen an sich" ein überraschendes, ideenreiches
und sehr lässiges Popalbum vor. Die Texte entstanden aus dem gemeinsam
veröffentlichten Roman "Aus dem Leben des Manuel Zorn"
und sind eher literarische Miniaturen denn klassische Songtexte. Eingebettet
ist das Ganze in einen erfrischend vielseitigen Sound, der zwischen Lo-Fi,
Chanson und Indie-Pop pendelt. Dabei zitieren die beiden stilsicher die
richtigen Vorbilder und lassen auch schonmal die eigene Vergangenheit
durchklingen. Der Opener "Hunger" etwa hätte in seiner
schrammeligen Fluffigkeit auch gut auf eine Lassie Singers-Platte gepasst.
Neben der vertrauten Stimme von Almut Klotz begeistert auch Christian
Dabeler, der oft so lakonisch klingt, wie das sonst nur Tilman Rossmy
kann. Was will man mehr? Die ausgiebige Deutschland-Tour hat gerade begonnen
und sei hiermit schwerstens empfohlen. (cw)